Ja zur engagierten Schweiz: Service Citoyen stärkt den Zusammenhalt
Die «Service Citoyen»-Initiative will einen allgemeinen Gemeinschaftsdienst für alle Schweizer:innen einführen – unabhängig vom Geschlecht. Die GLP Kanton Bern unterstützt das Anliegen einstimmig. Die Initiative fördert den gesellschaftlichen Zusammenhalt, schafft Gleichstellung in der Dienstpflicht und stärkt die zivile und militärische Sicherheitsstruktur.
Die GLP sieht in der Initiative eine moderne Weiterentwicklung der Milizidee, wie sie der Schweiz gut ansteht – in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung und wachsender sicherheitspolitischer Herausforderungen.
„Der Service Citoyen bringt Menschen aus verschiedenen Regionen und Lebenswelten zusammen. Er vermittelt Solidarität, gesellschaftliche Verantwortung und Respekt – Werte, die unsere Demokratie dringend braucht.“
Fabienne Stämpfli, Nationalrätin
Mit dem klaren Ja setzt die GLP Kanton Bern ein starkes Zeichen für gesellschaftliches Engagement, Gleichstellung und eine zeitgemässe Milizkultur.
Nein zur Steuerinitiative: Klimaziele ja – aber nicht mit sozialistischen, symbolpolitischen Rezepten
Die Initiative «Für eine soziale Klimapolitik – steuerlich gerecht finanziert» fordert eine nationale Erbschaftssteuer von 50 % auf Nachlässen und Schenkungen über 50 Millionen Franken zur Finanzierung von Klimaschutzmassnahmen. Die GLP Kanton Bern anerkennt zwar das Ziel einer konsequenten Klimapolitik, beurteilt die extreme Juso-Erbschaftssteuer jedoch als untauglich und wirtschaftsschädigend.
Die Mitgliederversammlung hat deshalb mit deutlicher Mehrheit die Nein-Parole beschlossen. Die Initiative schwächt aus Sicht der GLP den Wirtschaftsstandort Schweiz und setzt auf Symbolpolitik statt auf wirksame Lenkung.
„Diese Initiative schadet Familienunternehmen, erschwert Nachfolgeprozesse und bringt dem Klimaschutz keinen echten Fortschritt. Was wir brauchen, sind wirksame Anreize und Investitionen in der Klimapolitik. Diese Initiative setzt jedoch höchstens den Anreiz, dass Unternehmen zerschlagen oder ins Ausland transferiert werden.“
Jürg Grossen, Nationalrat der GLP
Mit der Nein-Parole bekräftigt die GLP ihre Haltung: Klimaschutz braucht marktwirtschaftliche Lösungen, keine symbolpolitischen Eingriffe in bewährte Strukturen.
Abstimmungsverhältnisse der Mitgliederversammlung
- Service Citoyen: Ja 37, Nein 9, Enthaltung 3
- Soziale Klimapolitik: Ja 6, Nein 41, Enthaltung 2
Kontakt
Fabienne Stämpfli, Nationalrätin, 079 124 76 47
Jürg Grossen, Nationalrat, 079 444 94 65