Strassenbaureferendum

Im Juni 2022 hat der Grosse Rat die Ausführung von zwei grossen Strassenprojekten im Oberaargau und im Emmental bewilligt.
Wir Grünliberalen unterstützen die Referenden gegen diese Projekte, denn gibt umweltschonendere und kostengünstigere Lösungen.
Strassenbaureferenden 2022 Strassenbaureferenden 2022

 

Nein zum Verlochen von Steuermillionen! - Nein zur Zerstörung von Natur und Kulturland! - Nein zu klimaschädlichem Mehrverkehr!

Die Gesamtkosten für die Steuerzahlenden belaufen sich für beide Projekte zusammen auf 618 Millionen Franken. Der direkte Kantonsanteil beträgt dabei 430 Millionen Franken. Diese Verlochung von Steuergeldern in Beton kann sich der Kanton Bern nicht leisten

Die beiden Megastrassen-Projekte im Oberaargau und im Emmental zerstören wertvolles Kulturland, welches für die Ernährungssicherheit heute und in Zukunft wichtig ist.

Die Erweiterung der Strassenkapazitäten steht zudem in krassem Widerspruch zum Netto-Null-Ziel und führt zu Mehrverkehr. Das Projekt in Aarwangen führt zur Verlagerung der Verkehrsprobleme in umliegende Gemeinden, gegen jenes in Oberburg bestehen Vorbehalte bezüglich des Grundwassers.

 

Die Referenden machen den Weg frei für bessere Lösungen

Die geplante Umfahrung durch wertvolle Schutzgebiete und Kulturland bei Aarwangen und der neue Tunnel in Oberburg sind weder geeignet noch verhältnismässig.

Für beide Regionen liegen Null-Plus-Varianten vor, die rasch umsetzbar sind und eine verkehrstechnisch bessere, umweltschonendere und kostengünstigere Lösung des Verkehrsproblems ermöglichen würden. 

Eine breite Allianz von Parteien und Umweltorganisationen ergreift deshalb die Referenden gegen diese Projekte.

 

Was ist die Alternative des Referendumskomitees zu den geplanten zwei Strassenprojekten?

 

Emmental (insbesondere Tunnel Oberburg)

Wir fordern mit Blick auf das Kosten-Nutzen-Verhältnis, dass alle Massnahmen mit Ausnahme der sehr teuren Umfahrungen Oberburg (Tunnel) und Hasle umgesetzt werden. Erst danach, wenn die Auswirkungen der Massnahmen nicht wirkungsvoll genug sind, ist eine Neuplanung in Angriff zu nehmen. Falls ein Tunnel erneut in Betracht gezogen wird, muss eine adäquate Abwägung des Grundwasserschutzes versus Verkehr gemacht werden.

Die Stausituation wird sich aufgrund der Unterführungen der Bahngeleise (Massnahmen Burgdorf) massiv verbessern und hoffentlich weitere massive Eingriffe obsolet machen. Zudem haben wir gefordert, dass der Kanton Lenkungsmassnahmen auf der bestehenden Strecke (Hasle und Oberburg) prüft und umsetzt.

 

Oberaargau (Umfahrung Aarwangen)

Verzicht auf Umfahrung dank neuer Führung der Züge im Tramsystem, neuen Lichtsignalen, neuen Velostreifen, etc. Diese Variante kann ebenfalls mit zusätzliche Über- und Unterführungen an neuralgischen Punkten ergänzt werden.

Für die Unterschriftensammlung zählen wir auf Dich. 


1. Drucke den Unterschriftenbogen aus und unterschreibe selbst.


2. Sammle wenn möglich in Deiner Familie, Deinem Umfeld, in Deiner Gemeinde möglichst viele Unterschriften von Leuten, die, wie wir, die Lösung der Verkehrsprobleme unserer Zeit nicht im Bau von immer mehr Strassen sehen. Nur so kommt das Referendum zu Stande und das Geschäft damit an die Urne.

Sende die ausgefüllten Unterschriftenbogen, auch wenn sie nicht ganz voll sind, bis zum 15. September 2022 an uns:  

Grünliberale Kanton Bern
Monbijoustrasse 30
Postfach 2436
3011 Bern